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Unterschiede vorhanden? - Praxis für Podologie in Bamberg

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Unterschiede vorhanden?

Podologie

Warum manchmal Podologie und manchmal Fußpflege?

Für den Laien schwer zu unterscheiden. Es nennen sich alle Fußpfleger aber nur einige Podologen. Der Gesetzgeber hatte sich auch Gedanken gemacht, wie die Ausbildung von Fußpflegern zum Wohle aller zu regeln ist. So wurde unterschieden zwischen Podologen oder medizinischen Fußpflegern und kosmetischen Fußpflegern.

Das begründet sich in der Ausbildung. Während der Podologe immer 2 Jahre Vollzeitausbildung mit einer staatlichen Abschlussprüfung vorweisen kann reicht dem Fußpfleger ein Lehrgang über 1 Woche. Er kann sich auch selber weiterbilden und das wird ein verantwortungsvoller Fußpfleger auch machen, ist jedoch nicht vorgeschrieben. Ein Podologe ist vom Gesetz her verpflichtet an jährlichen Fortbildungen teilzunehmen und dies auch nachzuweisen.

Als Verbraucher kann ich jetzt unterscheiden:

Kosmetische Fußpflege ist die Ausübung der pflegerischen und dekorativen Maßnahmen am gesunden Fuß.
Die kosmetische Fußpflege kann frei ausgeübt werden, auch ohne besondere Ausbildung und ist nur beim jeweils zuständigen Gewerbeamt anzumelden.

Die medizinische Fußpflege (Podologie) ist die präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlung am gesunden, von Schädigungen bedrohten und bereits geschädigten Fuß.
Die Medizinische Fußpflege ist per Gesetz als heilberufliche Tätigkeit eingeordnet worden. Sie unterliegt daher auch dem Heilpraktikergesetz und dem Heilmittelwerbegesetz. Hier ist klar zu erkennen, das die Kombination der Gesetze den Begriff "medizinisch" schützt.
* Als Verbraucher, der mehr will als dekorative Fußpflege sollte immer darauf achten, einen Podologen aufzusuchen. Zu Ihrer Information sei hier gesagt, dass auch alle Ärzte genau diesen Gesetzen unterliegen.



Seit dem 01. Januar 2003 darf sich medizinischer Fußpfleger/medizinische Fußpflegerin (Podologe/Podologin) nur nennen, wer entweder die Erlaubnis nach § 1, Satz 1 Podologengesetz (PodG) oder die Berechtigung bzw. staatliche Anerkennung nach § 1, Satz 2 i.V.m. § 10, Abs. 1 PodG nachweisen kann.

Vergleichbar aus dem Alltag:
Jede Mutter kann ihrem Kind das wunde Knie versorgen. Aber deshalb ist sie noch lange keine Krankenschwester oder gar Arzt.

Fußpfleger und Podologen ergänzen sich im Idealfall. So ist der Fußpfleger für jeden zuständig, der keine Problemfüße hat oder ohne gesundheitliche Risiken lebt.

- Christian Ball Pödeldorferstr. 146 96050 Bamberg 0951-917 00 424 -
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